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08. Oct. 2015
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08. Nov. 2016
Pick of The Week: Veepstakes

Pick of The Week: Veepstakes

Am Donnerstag hat Ted Cruz eine neue Phase des Wahljahrs eingeläutet: Jene nach Ende des Vorwahlen und vor den Nominierungsparteitagen – wie vieles in diesem Wahljahr mit einem kleinen Twist: Die Vorwahlen sind noch nicht vorbei und Ted Cruz‘ VP Pick hat genauso viel Chance auf normalem Wege nominiert zu werden, wie Curz selbst: Nämlich garnicht.

Auch über die Clinton Kampagne gibt es die eine oder andere Geschichte, in der BeraterInnen „close to the campaign“ über unterschiedliche mögliche VP KandidatInnen sprechen. Das ist auch als Deut Richtung Sanders Kampagne zu verstehen: Clinton hat noch nicht öffentlich Sanders dazu aufgefordert die Kampagne zu beenden oder sich zur Siegerin gekürt, aus Angst die Sanders WählerInnen zu verärgern. Das bewusste Leaken der VP Diskussion – es ist nicht davon auszugehen, dass kadertreue BeraterInnen wie jene Clintons ungeplant und -kontrolliert solche Geschichten an die Öffentlichkeit tragen – soll subtil zeigen: Der Vorwahlkampf ist aus Sicht Clinton’s beendet.

Aber gerade der VP Pick wird ein Zeichen sein, wie sehr Sanders die Planungen Clinton’s beeinflusst hat. Größte Verlierer von Sanders Erfolg könnten moderate VP Kandidaten sein, wie etwa der junge, charismatische Julian Castro aus Texas, der seit Ende seines Bürgermeisteramts in San Antonio einen Ministerposten in Obama’s Kabinett innehat. Denn der VP Pick ist Clinton’s einzige Möglichkeit die motivierte, euphorische WählerInnenschaft von Sanders für sich zu gewinnen.

VP Picks schließen Flanken

So unwichtig das Amt ist, sobald gewählt wurde, so sehr wird die Auswahl des VP als erste relevante Entscheidung eines Kandidaten wahrgenommen. VizepräsidentschaftskandidatInnen Stärken stärken einer Kandidatin und helfen Lücken im Portfolio zu schließen. Biden hat sich nicht zuletzt gegen Tim Kaine oder Evan Bayh durchgesetzt, weil seine (außen)politische Erfahrung enorm war – auch optisch ausgedrückt durch seinen graues Haar. Paul Ryan 2012 hätte die fiscal conservatives begeistern sollen; Palin die Frauen, enttäuscht vom Verlust Clinton’s, auf McCain’s Seite ziehen sollen.

Clinton’s Flanke ist ihr moderates Image, das aufgrund von Sanders Stärke zu einer Schwäche wurde (1). Deshalb ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie eine/n progressive/n KandidatIn wählen wird gestiegen.

Elizabeth Warren wäre sicher jene Kandidatin, die die meisten Sanders WählerInnen binden könnte. Dass das Ticket damit erstmals zwei Frauen wären, ist laut Kampagne kein Hindernis in den Überlegungen. Allerdings heißt es, dass Clinton Warren skeptisch gegenübersteht.

Andere KandidatInnen und was für und gegen sie spricht kann in der Washington Post oder in deutscher Übersetzung im Derstandard.at nachgelesen werden.

Unser Pick of The Week ist deshalb viel mehr ein Kommentar in POLITICO, warum Clinton Senator Franken aus Minnesota zu ihrem VP machen sollte. Al Franken war vor seiner Karriere als Politiker Kabarettist bei Saturday Night Live und daher aus drei Gründen ideal: Er hält den linken Flügel euphorisch, er versteht den Rust Belt (wenn man auch Minnesota nur mehr bedingt zum Rust Belt zählen kann) und er ist so Entertainment-TV erfahren, dass er Trump auf einer Ebene treffen könnte, wie es sonst keiner vermag.

 

Pick of The Week: POLITICO, The Case for Vice President Al Franken

 

(1) auch wenn etwa Fivethirtyeight erst vor kurzem argumentierte, dass sie eigentlich weit liberaler ist als das Bild von ihr vermuten lässt.

 

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