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08. Oct. 2015
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08. Nov. 2016
POTW: House of Representatives

POTW: House of Representatives

Nach zwei turbulenten Wochen kehrt langsam wieder ein bisschen Ruhe in die Vorwahlen. Morgen, Dienstag, wählen nur 3 Staaten auf Demokratischer und nur 2 auf Republikanischer Seite. Nach Super(b) Tuesday – oder Super Twosday – letzte Woche, steht eher wieder Washington DC im Mittelpunkt der Berichterstattung: Ein Supreme Court Pick, die alljährliche Konferenz des American Israel Public Affairs Committee (AIPAC) zu der sich nur der einzige jüdische Kandidat Bernie Sanders erlauben kann fern zu bleiben, und der Präsident schreibt in Kuba Geschichte. Zeit für den Pick of The Week, sich mal mit Down Ballot Races zu beschäftigen.

Bekanntermaßen finden am 8. November 2016 nicht nur Präsidentschaftswahlen statt. Es werden auch 435 (also alle) Sitze im Repräsentantenhaus und 34 SenatorInnen neu gewählt. In den meisten Fällen starten diese Wahlkämpfe später als jene um die Präsidentschaft – oft sind nicht einmal die Primaries am selben Tag. Dazu kommt, dass nur eine Minderheit der 469 Wahlkämpfe tatsächlich spannend sind: Viele der Sitze sind von Incumbents besetzt, die oft nicht einmal eine/n GegenkandidatIn haben, und/oder der Wahlbezirk wird von einer Partei dominiert, sodass die parteiinterne Vorwahl wichtiger ist als die tatsächliche. Wenn es darum geht, Macht zu erhalten oder zurückzugewinnen sind diese Bezirke egal.

Es gibt mehrere Institutionen, die Wahlbezirke nach unterschiedlichen Kriterien bewerten und in sieben Kategorien unterteilen: Solid R/D, Likely R/D, leaning R/D und Tossup. Wichtig sind also jene, wo realistische Chancen eines Parteiwechsel bestehen. Das sind optimistisch betrachtet, also likely, leaning und tossup 56 Sitze im House und 14 im Senat. DemokratInnen müssen netto 30 Sitze dazu gewinnen, um die 2010 verloren gegangene Mehrheit zurück zu gewinnen; Im Senat geht es um fünf Sitze.

Alleine das Verhältnis Offene Sitze:Benötigte Sitze zeigt, dass es für DemokratInnen nicht unwahrscheinlich ist, den Senat zu knacken, im House aber müssten über 50% der Wahlen gewonnen werden. Doch vor wenigen Tagen hat die angesehenste dieser politischen Rating-Agenturen The Cook Political Report angesichts der beiden republikanischen SpitzenkandidatInnen Trump und Cruz zehn Bezirke neu gescored – alle zugunsten der DemokratInnen.

Bis jetzt war die Conventional Wisdom innerhalb der RepublikanerInnen, dass Trump keinen Einfluss auf die anderen Wahlen am Stimmzettel hat. Menschen wählten zwar Trump, bevorzugten aber bei House oder Senatsvorwahlen nicht den/die Anti-Establishment KandidatIn. Dadurch machte sich innerhalb der RepublikanerInnen Hoffnung breit: Vielleicht wählen Menschen zwar im Herbst nicht Trump zum Präsidenten aber trotzdem den/die RepublikanerIn in den Congress. Das half der „Nagut dann halt er“ Bewegung zu wachsen: „Wenn er uns auf unterer Ebene nicht schadet, ist er vielleicht unser bester Versuch, das Weiße Haus zurückzuholen“

Doch mit den neuen Scores des Cook Reports, wenn auch die Analyse sehr vorsichtig ist, hat die #NeverTrump Seite den Gegenbeweis: Trump könnte den RepublikanerInnen nicht nur die Präsidentschaft kosten verlieren, sondern auch die Chancen erhöhen, dass DemokratInnen den Senat oder gar auch das House ergattern.
POLITICO: Trump puts GOP House majority in jeopardy
The Cook Political Report: House Republicans Staring Into the Abyss: 10 Ratings Changes Favor Democrats

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