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08. Oct. 2015
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08. Nov. 2016

Video Wednesday: Just Pee!

Vorwort: Der Text wurde vor dem Attentat auf einen LGBT Nachtclub geschrieben. Der Ton des Videos trifft nicht die Stimmung und Betroffenheit die man nach so einem Ereignis ausdrücken sollte. Aber love is love is love is love und love trumps hate.

Nachdem seit dem Supreme Court Urteil letztes Jahr ist die Diskussion rund um Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften im Eherecht gegessen. Landesweit dürfen Paare, egal in welcher Zweierkombination, heiraten. Was 2004 noch ein Wedge Issue war mit dem sich Bush die Wiederwahl sichern wollte, ist heute auch in der öffentlichen Meinung laut Umfragen unumstritten.

Konservative haben sich deshalb in diesem Rückzugsgefecht ein neues Thema auf bundesstaatlicher Ebene gesucht: In der direkten Reaktion verabschiedeten mehrere Republikanisch dominierte Parlamente sogenannte „Religious Freedom Restauration Acts“, die versuchen den bundesweiten Fortschritt in Gleichberechtigung und Frauengesundheit auf lokaler Ebene rückgängig zu machen indem sie Menschen und Unternehmen erlaubten auf Grundlage der Religionsfreiheit gleichgeschlechtliche Paare zu diskriminieren oder Zugang zu Verhütungsmitteln zu erschweren.

Doch als Wedge Issue waren diese Gesetze zu breit und in den seltensten Fällen angreifbar. Deshalb begannen konservativ regierte Staaten in den letzten Monaten eine neue Offensive: sogenannte Bathroom Bills, die versuchen zu erzwingen, dass Menschen auf jene Toilette gehen, die ihrem biologischen Geschlecht bei der Geburt entspricht. Die offizielle Argumentation: Das Gesetz würde verhindern, dass männliche Angreifer würden in Frauentoiletten Frauen auflauern, um sie zu vergewaltigen.

Dass das Gesetz reine Symbolpolitik ist, die ein nicht existierendes Problem vermeintlich löst und stattdessen versucht Ressentiments von Menschen gegenüber Transpersonen zu nähren, ist offensichtlich.

Ein Wedge Issue funktioniert nur dann gut, wenn eine Seite einem Thema ambivalent gegenübersteht, es auf der anderen Seite aber mobilisierend wirkt. So wie eben 2004, als das Thema gleichgeschlechtliche Ehe auf der PRO Seite noch nicht als so wichtig erachtet wurde, aber ihre Verhinderung bei GegnerInnen extrem hohe Priorität hatte.

Anders als damals mobilisiert das Thema auf beiden Seiten und eröffnet ein neues Feld in der Frage der Civil Rights. Unser Beitragsbild ist eines von vielen Bildern, die unter dem Hashtag #wejustneedtopee geteilt wurden, das zeigt welche absurden Konsequenzen diese Gesetze gehabt hätten (in keinem Staat außer North Carolina wurden die Gesetzesvorschläge Realität): Ein Transmann dort wo er laut Gesetz hingehört: Die Frauentoilette.

Jetzt hat sich auch das Cyndi Lauper Musical Kinky Boots, das die Wahre Geschichte eines Schuhfabrikanten erzählt, der sein Unternehmen mit Hilfe einer Dragqueen* vor der Insolvenz rettet, mit unserem Video Wednesday in die Debatte eingeschaltet.

 

*Just for good meassure: Transpersonen und Drag sind nicht dasselbe. Take it away, RuPaul.

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